Nobody's Child - ein Pflegekind berichtet 3765538310

Sehr geehrte Damen und Herren, die dramatischen Ereignisse im Zusammenhang mit der Adoption unserer jüngsten Tochter haben mich dazu bewogen, unsere Erfahrungen in Form eines Tatsachenromans mit dem Titel „Angst um Melanie“ niederzuschreiben und sie so allen Interessierten bzw. von dieser Thematik Betroffenen zugänglich zu machen. Einen kurzen Einblick in Form einer kostenlosen Leseprobe vermittelt Ihnen ein Klick auf den nachfolgenden Link zu amazon.de: Angst um Melanie

Das Buch Adoption - und danach? wird herausgegeben von der Adoptionsvermittlung "Eltern für Kinder e.V.", Berlin in Verbindung mit dem "Bundesverband für Eltern ausländischer Adoptivkinder e.V.", Breisach. Autorenhonorare kommen Entwicklungsprojekten von "Eltern für Kinder e.V." zugute. Ist die Integration fremdländischer Kinder möglich, kann deren Adoption gelingen? Ist die Adoption wirklich eine Hilfe für ein Kind aus der Dritten Welt? Welche besonderen Probleme gibt es in der Schule? Ist ein fremdländisches Adoptivkind auch als Heranwachsender noch in unsere Gesellschaft integriert? Was bleibt den Eltern, wenn das Kind erwachsen wird? Will es in sein Heimatland zurückkehren? Wie wirken sich Ausländerfeindlichkeit und Arbeitslosigkeit aus? Die Erfahrungen, die in diesem Buch dargestellt werden, sind eine Orientierungshilfe für Eltern mit fremdländischen Kindern ebenso wie für Eltern, die daran denken, ein Kind aus der Dritten Welt zu adoptieren, und vor allem auch für Berater, Lehrer und Erzieher, die mit diesen Problemen befasst sind.

Die junge Amerikanerin Michele Launders wird ungewollt schwanger und beschließt trotz großer Zweifel, das Baby zur Adoption freizugeben. Sechs Jahre später erfährt sie durchs Fernsehen von einem kleinen Mädchen, das von seinen Adoptiveltern zu Tode misshandelt worden ist. Ihr Entsetzten ist grenzenlos, als sich herausstellt, dass dieses Kind ihre Tochter ist. Der erschütternde Bericht einer Mutter, die das Beste gewollt und dadurch unsägliches Leid erfahren hat. Mehr darüber erfahren Sie im Buch Meine Schuld wird nie vergehen

Fehlende Bindungserfahrungen und trotzdem Heilung

Die international renommierten Autoren diskutieren die Folgen von schwerwiegender Vernachlässigung im frühen Kindesalter und die möglichen positiven Veränderungen für die betroffenen Kinder durch Pflege- und Adoptiveltern.

Die Untersuchungen von Rene Spitz zum Hospitalismus haben gezeigt, daß ausreichende Ernährung und Versorgung allein nicht ausreichen: Kinder brauchen für eine gesunde psychische Entwicklung auch Bindungspersonen, die ihre emotionalen Bedürfnisse befriedigen. Vor dem Hintergrund der Bindungstheorie von John Bowlby konnte die Bindungsforschung nachweisen, daß eine Vernachlässigung der frühen emotionalen Bedürfnisse eines Säuglings Schädigungen in der Hirnreifung zur Folge hat.

Diese sind eine Ursache für die Entwicklung von schweren psychopathologischen Auffälligkeiten, die wir auch als Bindungsstörungen diagnostizieren. Wenn die elterlichen Fähigkeiten zur Förderung der emotionalen Entwicklung ihres Kindes nicht ausreichen oder sich schädigend auswirken, wird oft eine Fremdbetreuung des Kindes in einer Pflege- oder Adoptivfamilie erwogen. Dies kann zu neuen,"heilenden" Bindungserfahrungen des Kindes führen.

Die Beiträge erläutern die rechtlichen Zusammenhänge und Fragen wie etwa Besuchskontakte, betreuter Umgang oder Rückführung des Kindes in seine Ursprungsfamilie unterbindungs dynamischen Gesichtspunkten. mehr dazu finden Sie im Buch
Kinder ohne Bindung. Deprivation, Adoption und Psychotherapie   

Ein Kind zu adoptieren ist für viele Menschen der letzte Ausweg aus ihrer Kinderlosigkeit. Wer um eine Adoption sich bemüht, muß gewisse Voraussetzungen mitbringen (Alter, wirtschaftliche und gesundheitliche Situation, Wohnverhältnisse) und sich Kontrollen, sehr persönliche Fragen durch Sozialarbeiter, zB des Jugendamtes gefallen lassen.

Der Antrag auf Adoption wird in der Regel gemäß dem Hauptwohnsitz zuständigem Jugendamt gestellt.

Die erforderliche Papiere sind in der Regel für einheimische Staatsbürger Geburts- und Heiratsurkunde, Gesundheits- und Leumundszeugnis, Einkommensnachweis und Reisepaß (idealer weise alle Dokumente in Original und Kopie mitnehmen) - für ausländische Staatsbürger gelten individuelle Zusatzregelungen.

Die Zahl der Adoptionswilligen ist – vor allem für Neugeborene und Säuglinge – groß.

Bei älteren oder behinderten Kindern, Kindern aus Südamerika und dem ehemaligen Ostblock ist diese Liste nicht so lang.

 Am 17. Dezember 2002 schrieb betty und sarah | Keine Homepage
Hi!! Wir finden es total super was ihr macht!!! Adoption sollte nämlich kein Tabuthema sein!!!!
Viele Leute meinen leider dass man adoptierte Kinder nicht gleich fest lieben kann wie die eigenen. Wir glauben nicht dass das stimmt denn Kinder brauchen immer Liebe!!!!
Viele liebe Grüße

 

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Impressum

 

   dazu aus Österreich

Falls Sie Ihr Kind zur Adoption freigeben wollen, nehmen Sie bitte schon während der Schwangerschaft unverbindlich mit einer Adoptionsberatungsstelle Kontakt auf! Dort erhalten Sie unparteiische Betreuung und Entscheidungshilfe.

Die Mutter kann sofort nach der Geburt die Einwilligungserklärung für die Adoption unterschreiben und legt die Adoptionsform (Inkognitoadoption, offene Adoption oder halboffene Adoption) fest. Danach werden passende Adoptiveltern für das Kind gesucht. In manchen Fällen ist auch die Zustimmung weiterer Personen erforderlich.

Achtung:

Die Einwilligung zur Adoption kann von der Mutter bis zur gerichtlichen Bewilligung zur Adoption zurückgenommen werden.

·         Inkognitoadoption

·         Offene Adoption

·         Halboffene Adoption

 Die leiblichen Eltern erfahren einige Daten der Adoptiveltern (Alter, Beruf, Dauer der Ehe, Anzahl der Kinder etc.) und dürfen bei der Auswahl dieser mitentscheiden. Die Wünsche der Eltern werden mitberücksichtigt. Sie erfahren jedoch weder die Adresse noch den Namen der Adoptiveltern.

Weiters können sich die leiblichen Eltern bei der Jugendabteilung der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft, dem Magistrat und in Wien beim Amt für Jugend und Familie nach dem Wohl und der Entwicklung des Kindes informieren.

 Die leiblichen Eltern erfahren, wo sich ihr Kind befindet und haben die Möglichkeit, Kontakt zu den Adoptiveltern oder dem Kind aufzubauen.

Die Eltern wissen nicht, wo sich ihr Kind befindet, können jedoch über die Jugendabteilung der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft, den Magistrat und in Wien das Amt für Jugend und Familie zu den Eltern Kontakt aufbauen und sich auf "neutralem Gebiet" treffen. Somit können auch Briefe oder Fotos ausgetauscht werden.

 Im folgenden Abschnitt werden die Vorgehensweise, Voraussetzungen und die mitzubringenden Dokumente für eine Adoption aufgelistet.

 Vorgehensweise bei der Adoption eines Kindes

Kontaktaufnahme mit  der Jugendabteilung der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft oder  dem Magistrat ( in Wien: dem Amt für Jugend und Familie) Es folgt ein erstes Informationsgespräch und auf Wunsch das Bewilligungsverfahren

Die erste Anlaufstelle für die Aufnahme eines Adoptivkindes sind die Jugendabteilung der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft, der Magistrat und in Wien das Amt für Jugend und Familie. Diese bieten Ihnen Beratung, Information und Unterstützung bei der Vorbereitung einer Adoption.

 Adoptionsvermittlung darf nur vom Jugendwohlfahrtsträger oder von anerkannten privaten Trägern, die für die Adoptionsvermittlung im jeweiligen Bundesland zugelassen sind, durchgeführt werden. Informationen (auch zu privaten Adoptionsvermittlungsstellen) erteilt der jeweilige Jugendwohlfahrtsträger.

Hinweis: Die Einhebung eines Entgelts für die Vermittlung ist unzulässig!

 Achtung:

Bei vermeintlich schneller und unbürokratischer Hilfe durch private VermittlerInnen im In- oder Ausland ist Vorsicht geboten!

 Die Eignung des/der Annehmenden zur Aufnahme eines Adoptivkindes wird eingehend von der Jugendabteilung der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft, dem Magistrat und in Wien vom Amt für Jugend und Familie in einem gesonderten Bewilligungsverfahren geprüft.

 Die Annahme eines Adoptivkindes kann durch ein Ehepaar oder durch eine Einzelperson erfolgen. Der jeweilige Adoptivelternteil tritt an die Stelle des entsprechenden leiblichen Elternteils.

 Die Adoption eines Kindes kommt durch schriftlichen Vertrag zwischen dem/der Annehmenden und dem Wahlkind und durch gerichtliche Bewilligung auf Antrag eines der Vertragsteile zustande. Ist das Wahlkind nicht eigenberechtigt, wird der Vertrag durch seine/n gesetzliche/n VertreterIn abgeschlossen.

 Voraussetzungen:

·         Unbedingte Voraussetzung jeder Adoptionsvermittlung ist die begründete Aussicht, dass zwischen den Annehmenden und dem Wahlkind eine dem Verhältnis zwischen leiblichen Eltern und Kindern entsprechende Beziehung besteht oder hergestellt werden soll. Die Adoption muss dem Wohl des nicht eigenberechtigten Kindes dienen. Bei eigenberechtigten (=volljährigen) Kindern muss hingegen ein gerechtfertigtes Anliegen vorliegen.

·         Kein entgegenstehendes "überwiegendes Anliegen" eines leiblichen Kindes des/der Annehmenden (z.B. Gefährdung von Unterhalt oder Erziehung leiblicher Kinder); wirtschaftliche Interessen der leiblichen Kinder (z.B. Schmälerung der Erbquote) sind grundsätzlich nicht berücksichtigt.

·         Mindestalter der Adoptiveltern:
Der Mann muss mind. 30 Jahre und die Frau mind. 28 Jahre alt sein. Eine Unterschreitung dieser Mindestaltersgrenze ist dann zulässig, wenn zwischen Kind und Annehmenden bereits eine kindschaftsähnliche Beziehung besteht und entweder ein Ehepaar gemeinsam oder ein Ehegatte das leibliche Kind des anderen Gatten annimmt.

·         Höchstalter der Adoptiveltern:
Das Höchstalter ist gesetzlich nicht festgelegt.

· Altersunterschied: Der/Die Annehmende muss mindestens 18 Jahre älter als das Adoptivkind sein. Ist das Adoptivkind ein leibliches Kind des Ehegatten des/der Annehmenden oder mit dem/der Annehmenden verwandt, genügt ein Altersunterschied von 16 Jahren.         

·         Adoptivkinder werden vorzugsweise an Ehepaare vermittelt, obwohl das Jugendwohlfahrtsgesetz nicht verlangt, dass Adoptiveltern verheiratet sein müssen.

·         Beide zukünftigen Adoptiveltern müssen der Adoption zustimmen.

·         Es dürfen keine Vorstrafen bestehen.

·         Persönliche, soziale, gesundheitliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen müssen stimmen.

  Der Adoptionsvertrag wird erst mit gerichtlicher Bewilligung wirksam. Der Beschluss über die Bewilligung des Adoptionsvertrags wird vom zuständigen örtlichen Pflegschaftsgericht (Bezirksgericht am Wohnort des Kindes) gefasst. Vor der Entscheidung hat das Gericht alle Adoptionsvoraussetzungen zu prüfen und zusätzlich die vorgeschriebenen Zustimmungen (dazu sogleich) einzuholen und Anhörungen durchzuführen.

 Die Bewilligung des Adoptionsvertrags durch das Gericht darf nur erteilt werden, wenn folgende Personen der Annahme zustimmen:

·         die Eltern des minderjährigen Adoptivkindes

·         der/die EhegattIn des/der Annehmenden

·         allenfalls der/die EhegattIn des (verheirateten) Adoptivkindes

 mitzubringende Dokumente:

·         Geburtsurkundendes Adoptivkindes, der leiblichen Eltern und der Adoptiveltern

·         Heiratsurkundender leiblichen Eltern und der Adoptiveltern

·         Meldezettelder leiblichen Eltern und der Adoptiveltern

·         Staatsbürgerschaftsnachweisedes Adoptivkindes, der leiblichen Eltern und der Adoptiveltern

·         Einverständniserklärung der leiblichen Eltern und der zukünftigen Geschwister (falls vorhanden)

·         Vollmachtder leiblichen Eltern

·         Nachweis eines akademischen Grades (falls vorhanden)

  Ein Recht auf Anhörung im Bewilligungsverfahren vor dem Gericht haben

·         das nicht eigenberechtigte Wahlkind ab dem vollendeten 5. Lebensjahr, außer es hat bereits seit diesem Zeitpunkt bei dem/der Annehmenden gelebt,

·         die Eltern des volljährigen Wahlkindes,

·         der Jugendwohlfahrtsträger (=Bezirksjugendamt),

·         gegebenenfalls die Pflegeeltern oder der/die LeiterIn des Heimes, in dem sich das Adoptivkind befindet sowie

·         die Kinder des/der Annehmenden.

 Hinweis: Die Wirksamkeit der Adoption beginnt im Falle der Bewilligung durch das Gericht mit dem Zeitpunkt der vertraglichen Willenseinigung (Vertragsabschluss).

 Achtung:

Die gerichtliche Bewilligung kann von Amts wegen oder auf Antrag eines Vertragsteiles nur wegen einiger weniger, im Gesetz abschließend aufgezählter Gründe, widerrufen werden.

In Wien bieten folgende Volkshochschulen Vorbereitungsprogramme für Pflege- und Adoptiveltern an:

·         Volkshochschule Favoriten

·         Volkshochschule Meidling

·         Volkshochschule Ottakring

·         Volkshochschule Floridsdorf

 ·         Name des Adoptivkindes

·         Rechte des Adoptivkindes

·         Rechte und Pflichten der leiblichen Eltern

·         Rechte und Pflichten der Adoptiveltern

 Durch das teilweise Erlöschen der familienrechtlichen Beziehung zu den leiblichen Eltern erhält das Adoptivkind den Familiennamen der Adoptiveltern.

Beratung und Informationen zum Thema Namensrecht bietet Ihnen das zuständige Standesamt.

 Durch einen gerichtlich bewilligten Adoptionsvertrag entstehen einerseits zwischen Adoptivvater und/oder Adoptivmutter und deren Nachkommen und andererseits dem Adoptivkind und dessen im Zeitpunkt der Adoption minderjährigen Nachkommen die gleichen Rechte, wie sie durch die eheliche Abstammung begründet werden.

 Zu den übrigen Verwandten der Adoptiveltern wird kein Verwandtschaftsverhältnis begründet und es besteht daher auch kein gesetzliches Erbrecht.

 Im Verhältnis zu den leiblichen Eltern und deren Verwandtschaft ändert sich durch die Adoption nichts. Ein Adoptivkind erbt daher nach der gesetzlichen Erbfolge doppelt, d.h. sowohl bei Ableben seiner leiblichen Eltern als auch bei Tod der Adoptiveltern. Bei der gesetzlichen Erbfolge nach dem Adoptivkind gehen jedoch die Adoptiveltern und deren Nachkommen den leiblichen Eltern und deren Nachkommen vor. Wenn z.B. ein adoptiertes Kind ohne Nachkommen stirbt, erben zunächst die Adoptiveltern oder deren Nachkommen. Nur wenn diese nicht erben können oder wollen, kommen die leiblichen Eltern und deren Nachkommen zum Zug.

  Je nach Art der Adoption (Inkognitoadoption, offene Adoption oder halboffene Adoption) hat die leibliche Mutter bzw. haben die leiblichen Eltern unterschiedliche Ansprüche auf Informationen über ihr Kind.

Es bleiben zwischen dem Kind und seinen Blutsverwandten gewisse Bindungen bestehen. Die leiblichen Eltern und deren Verwandte haben weiterhin für Unterhalt und Ausstattung des Kindes Sorge zu tragen, jedoch nur soweit die Adoptiveltern hierzu nicht in der Lage sind.

 Durch die Bewilligung des Adoptionsvertrags durch das Gericht wird die Annahme des Adoptivkindes wirksam. Somit werden die Rechte und Pflichten der leiblichen Eltern auf die Adoptiveltern übertragen. Solche Rechte und Pflichten betreffen die Pflege, Obsorge und Erziehung des Kindes, die gesetzliche Vertretung als auch die Vermögensverwaltung.

 Familien haben mit dem Familienpass die Möglichkeit, neben den vielfältigen Familienförderungen auch Vergünstigungen für Freizeitaktivitäten zu erlangen. Diese Vergünstigungskarte wird von den Bundesländern mit unterschiedlichsten Bezeichnungen (z.B. Homecard, Kärnten Card, Familienkarte) und unter bestimmten Bedingungen gewährt. Informationen hinsichtlich des Familienpasses erhalten Sie in Ihrem jeweiligen Bundesland.

 Eine im Ausland erfolgte rechtswirksame Adoption bedarf keiner ausdrücklichen Anerkennung im Inland. Eine allgemeine Bestätigung, dass eine im Ausland erfolgte Adoption für den österreichischen Rechtsbereich wirksam ist, wird jedenfalls nicht erstellt, d.h. eine im Ausland abgeschlossene Adoption wird im Inland nicht förmlich anerkannt. 

 Werden bei einer Behörde Anträge auf Grund der ausländischen Adoption gestellt (z.B.: Antrag auf Verleihung der Staatsbürgerschaft), so prüft die befasste Behörde lediglich, ob die Adoption rechtswirksam und anzuerkennen ist.

 Als Voraussetzungen für die Anerkennung einer Auslandsadoption wird geprüft, ob

·         die internationale Zuständigkeit der ausländischen Behörde (Gericht), die die Adoption durchgeführt hat, gegeben ist – diese ist der Fall, wenn die Adoption durch die Heimatbehörden des Kindes durchgeführt wurde,

·         kein Verstoß gegen die Grundwertungen der österreichischen Rechtsordnung (z.B. Doppelehe, Kinderarbeit) vorliegt.

 Das Haager Übereinkommen über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption für Österreich ist am 1. September 1999 in Kraft getreten. Dem Übereinkommen gehören bereits eine Reihe europäischer, südamerikanischer und asiatischer Staaten an. Die zuständigen österreichischen zentralen Behörden sind die jeweiligen Landesregierungen, die von AdoptivwerberInnen auf jeden Fall kontaktiert werden sollten.

 Bei der Adoption eines ausländischen Kindes gibt es je nach Herkunftsland unterschiedliche Bedingungen.

 Es gibt beispielsweise Herkunftsländer, die die Kinder

nur zu ihren neuen Eltern ausreisen lassen, wenn die Adoption im Heimatland des Wahlkindes durchgeführt wird,

·         mit einem speziellen Übergabebeschluss ausreisen lassen und die Adoption im Aufnahmeland vollzogen wird.

Die Adoption im Herkunftsland setzt manchmal voraus, dass sich die AdoptionsbewerberInnen eine Zeit lang in diesem Land aufhalten müssen, bis das Verfahren der Adoption dort abgeschlossen werden kann.

 Da sich die Bedingungen der Herkunftsländer für die Adoption häufig ändern, ist es sinnvoll, genauere Informationen zu einem bestimmten Land von den Adoptionsvermittlungsstellen der freien Verbände als auch bei den jeweiligen Jugendämtern Ihres Bundeslandes einzuholen.

 Staatsbürgerschaft

Die Staatsbürgerschaft des Adoptivkindes wird durch die Adoption nicht berührt. Ein minderjähriges, ausländisches Kind, das von einem/einer österreichischen StaatsbürgerIn adoptiert wird, hat jedoch einen Rechtsanspruch, dass ihm die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen wird.

 Ein Adoptivkind eines/einer österreichischen StaatsbürgerIn genießt zwar in Österreich Niederlassungsfreiheit, vor der Einreise eines im Ausland adoptierten Kindes ist es trotzdem erforderlich, ein Visum D bei der österreichischen Vertretungsbehörde im Ausland zu beantragen.

 Genauere Informationen über die im Staatsbürgerschaftsgesetz geregelte Möglichkeiten des Erwerbs der österreichischen Staatsbürgerschaft erhalten Sie bei der Staatsbürgerschaftsabteilung des Amtes der Landesregierung Ihres Hauptwohnsitzes

Ein/e Volljährige/r kann als Kind angenommen werden, wenn die Annahme sittlich gerechtfertigt ist. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn zwischen dem/der Annehmenden und dem/der Volljährigen ein Eltern-Kind-Verhältnis bereits besteht. Überdies muss ein gerechtfertigtes Anliegen vorliegen.

 Hinweis: Die Annahme eines/einer volljährigen AusländerIn ist grundsätzlich möglich.

Falls Sie mehr Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an das zuständige Gericht.

Wenn das Adoptivkind die Volljährigkeit erreicht hat, hat es die Möglichkeit, bei Gericht bzw. bei der Jugendabteilung der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft, dem Magistrat und in Wien beim Amt für Jugend und Familie Einsicht in seine Akten zu nehmen. Die Adoptierten müssen jedoch auch akzeptieren, wenn die leiblichen Eltern eventuell keinen Kontakt mehr haben wollen.

 ·         der Magistrat

·         die Jugendabteilung der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft

·         das Amt für Jugend und Familie – Soziale Arbeit mit Familien

·         www.adoptionsberatung.at

·         RAP – Referat für Adoptiv- und Pflegekinder

Diesbezügliche Informationen erhalten Sie auch beim  

Bundesverband der Pflege- und Adoptiveltern , Große Seestrasse 29 , D 60486 Frankfurt/Main

Adoptionsberatung D 80469 München, Kapuzinerstrasse 25a

www.blja.bayern.de/Aufgaben/Adoption/Adoption.Startseite.htm

 www.bveaa.de

www.russland-adoption.de

www.adoption.de

 www.diekoesters.de/leit.htm?./petra/homepag1.htm

 www.familie-stumm.de

 www.pro-adopt.de

 www.adoptierte.de

 www.adoption-erfahrungsaustausch.de

www.moses-online.org

www.beepworld3.de/members2/shgadoption

ein Adoptivkind erzählt von sich

http://library.adoption.com

Hier könnte Ihre Selbsthilfegruppe zum Thema stehen. 

 

Zum Buch Ich sehne mich nach einem Kind. Der lange Weg bis zur Adoption : Die Autorin hat in Tagebuchaufzeichnungen die leidvollen Erfahrungen festgehalten, die im Zusammenhang mit der ungewollten Kinderlosigkeit stehen. Sie beschreibt, wie unerträglich der Schmerz über die Unfähigkeit, ein Kind zu zeugen, werden und die Sehnsucht nach einem Kind das ganze Leben bestimmen kann. Erst als die Entscheidung zur Adoption eines Kindes fällt, erwachsen aus der neuen Hoffnung wieder Lebensmut und Kraft, um den beschwerlichen und langwierigen Weg durch den Dschungel der Bürokratie zu wagen.

Verein Sonnenstrahl - Hilfe zur Selbsthilfe
A 1020 Wien, Schüttelstr. 5/1/EG/2
ZVR: 10293820

unsere Webseiten:
www.Sternenkind.info für Angehörige und ihre während der SS, Geburt und kurz danach verstorbenen Kinder
www.sonnenstrahl.org ca 1000 Gesundheitsthemen (Büchertipps, Links zu anderen Selbsthilfegruppen)
www.sternschnuppen.info ...

unsere Angebote, damit Sie sich selbst helfen können:
http://www.sonnenstrahl.org/uploads/media/Gutschein_Hilfe_zur_Selbsthilfe_01.pdf

Vielleicht sind Sie auf der Suche nach einer guten IT - Lösung?
Wenn ja - dann ist folgender Gutschein vielleicht etwas für Sie:
http://www.sonnenstrahl.org/uploads/media/Gutschein_1.pdf

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Gunnhild Fenia Tegenthoff
ÖJC - Mitglied seit 2001

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